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Sonntag, den 15. Oktober 2017 um 13:12 Uhr

Holla, die Waldfee! Was die Zuschauer insbesondere in der 2. Hälfte des Spiel vom vergangenen Samstag gegen die Vertreter des HSC 2000 Coburg von unseren Blau-Roten geboten bekamen, war nach den letzten 3 Saisonspielen und insbesondere der bitteren Niederlage gegen Erlangen nicht zu erwarten gewesen. Es war keine brillante Trainingswoche gewesen, stark geprägt von Rückbetrachtungen, Selbstzweifeln und offenen Worten. Nicht unbedingt die Kombination, die man sich vor einem richtungsweisendem Spiel erhofft: Bei einer Niederlage wäre man weiter in den Tabellenkeller und somit hinter die eigenen Erwartungen gerutscht; bei einem Sieg jedoch der Anschluss an die obere Tabellenhälfte gewahrt geblieben. Der Frust saß bei Mannschaft und Umfeld tief. Viele dachten sicher „Ein Sieg muss her!“, nur auszusprechen wagte es kaum einer. Die Mannschaft war gefragt …

Und die Mannschaft erarbeitete sich zunächst die passende Antwort. Über 30 Minuten rackerten und kämpften die Jungs, bissen sich ins Spiel, kämpften mit sich und dem Gegner. Sie steckten aber niemals auf, die Abwehr war bereits präsent, die Köpfe oben, die Bank unterstützte und wenn dann doch mal ein enttäuschter Mitspieler zur Bank kam schallte ihm „Auf! Weiter! Wir stehen alle hinter Dir!“ entgegen. Das Kollektiv funktionierte. So verlief diese Halbzeit über 3:3, 5:5 und 9:8 im Wesentlichen ausgeglichen. Als es Sekunden vor der Halbzeit noch einen 7m für die TVHler gab, weil Merlin Fuß nur durch ein Foul an einer klaren Torchance gehindert werden konnte, Malvin Werth diesen souverän verwandelte, spürte man schon, dass ein Ruck durch die Mannschaft gegangen war. 10:8 zur Halbzeit.

Bereits im ersten Angriff der 2. Hälfte erhöhten die Jung-Schützlinge auf 11:8, nach weiteren 8 Minuten stand es zwar zur Beruhigung aller schon 13:9, aber die Offensive war noch nicht ganz da. Bis zur Mitte der 2. Hälfte aber lief es aus einer sehr starken Abwehr heraus wie am Schnürchen: 19:10. Jetzt war die Mannschaft wie ausgewechselt. Die Abwehr stand wie eine Mauer, die Coburger wurden zunehmend gezwungen aus der 2. Reihe abzuschließen und scheiterten eins ums andere Mal an sich selbst, weil die das Tor verpassten, oder an Torhüter Simon Böhne. Sowohl aus 1. und 2. Welle als auch aus dem gebundenen Spiel gelang es unserer Mannschaft erfolgreich abzuschließen. Konzentration, Stimmung und Einstellung ließen nie nach. Alle Tugenden, die man in den vergangenen 3 Spielen vermisst hatte, wurden vorgeführt. Als beim Stand von 27:12 mit ganzen 4 Gegentoren in der 2. Halbzeit der Schlusspfiff erklang, fiel der gesamten Mannschaft, dem Umfeld und den Zuschauern ein ganze Steinlawine vom Herzen. Der Befreiungsschlag war gelungen. Die gezeigte Abwehrleistung der 2. Hälfte hätte das Zeug zum Lehrvideo zu einer erfolgreichen 3:2:1-Deckung. Das war Hüttenberger Abwehrkultur vom Feinsten.

Eine grandiose Leistung mit einer Halbzeit Anlauf. Tolles Spiel - Tolle Mannschaft. Einzig die Leistenverletzung von Malvin Werth zu Beginn der 2. Hälfte, der ab diesem Moment aber gekonnt von Kaspar Krauhausen ersetzt wurde, trübt das Ergebnis etwas. Gute Besserung, Malvin.

Schon am kommenden Sonntag um 16.00h besteht Gelegenheit das neue Selbstbewusstsein erneut unter Beweis zu stellen. Dann geht es zu den Eulen der TSG Friesenheim. Bei gleicher Einstellung ist dort auf jeden Fall etwas zu holen.

Es siegten fulminant: Simon Böhne, Johannes Jung (beide Tor), Leon Friedl (6), Sven Knorz , Moritz Schäfer, Paul Bährens, Frederick Lins (2), Simon Belter(2), Kaspar Krauhausen (2) Merlin Fuß (4/1), Jannis Wrackmeyer (3), Max Kiethe (2), Simon Dahlhaus, Malvin Werth (4/2), Danny Rüpprich(2).


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