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Heimspielwochenende DM Vorrunde der MJB PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TVH   
Donnerstag, den 25. Mai 2017 um 10:35 Uhr

„Ein Handballfest“, so wird das Wochenende 13. und 14.05.2017 bei Mannschaft und Fans sicher in Erinnerung bleiben. Akribisch hatten sich Arno Jung, Michael Ferber und die Mannschaft auf die Aufgabe vorbereitet: Wieder intensive Trainingseinheiten, stundenlanges Videostudium, hundertfaches Einstudieren von Abläufen, aber auch Planungen des leiblichen Wohls, Videoaufzeichnungen, Markierungen, Kartenverkauf, Kioskdienste, Schiedsrichterbetreuung, „Begrüßungskomitees“, Raummarkierungen usw. wurden minutiös betrieben.

So kam es, dass es am Samstag gegen Mittag wie in einem Bienenkorb wuselte, um die letzten Vorbereitungen zu betreiben. Neben Trainerteam und Elternschaft war auch der Vorstand aktiv. Bereits in diesem Moment wurde offenkundig, welch großen Stellenwert der Jugendhandball im TV Hüttenberg besitzt. Die Bühne war bereitet, dank vieler Hände.

Des Finals erster Teil gegen den HSC 2000 Coburg begann wunschgemäß. Nach einer kurzen ausgeglichenen Phase zu Beginn (6. Min-4:3), folgten kuriose 10 Minuten in deren Verlauf keine Mannschaft auch nur einen einzigen Treffer erzielen konnte! Überragende Abwehrreihen und tolle Torwartleistungen waren die Ursache dafür. Dann aber konnten sich unsere Jungs über 7:4 bis zum Halbzeitstand von 10:5 deutlicher absetzen. Das Auftreten war souverän und man merkte Coburg ein wenig an, dass das kämpferische Feuer des Hinspiels nicht mehr allzu lodernd brannte.

Die zweite Hälfte war eine Fortsetzung der letzten Minuten der Ersten und in der 45. Spielminute führten unsere Mittelhessen mit 22:11. Trainer Jung nutzte da schon längst die Gelegenheit für ALLE Spieler, sich vor knapp 300 Zuschauern zu präsentieren. Es waren herrliche Aktionen zu bestaunen. Die Gäste konnten bis zum Endstand von 23:16 noch etwas Ergebniskorrektur betreiben konnten.  Eine mehr als solide Leistung gegen den Meister Bayerns, die Anlass gab, für den folgenden Tag die Hoffnungen größer werden zu lassen.

Und dann war er da: Der Tag der Tage an dem die Hessenmeister die Nachwuchs-Löwen bändigen wollten. Ein Sieg mit 5 Toren unterschied musste her. Mit ein paar Blessuren, aber grundsätzlich voller Elan, kamen die Gladiatoren an. Die Halle war ziemlich voll. Eine sehr beeindruckende Kulisse und ein Lärm wie bei Spielen der Vorbilder aus der 2. Bundesliga, die dann auch zahlreich dem Spektakel beiwohnten.  Die Zuschauer bekamen Kampf, hochklassigen Handball, wechselnde Führungen und Drama geboten: Zunächst war es das Heimteam, dass sich über 4:2 bis zum 5:3 absetzen konnte, dann wieder hatte der Löwen-Nachwuchs leichte Vorteile (8:10). Bis zur Pause führten die Gäste denkbar knapp mit 12:13. Im Verlauf von Halbzeit 1 hatte sich Kaspar Krauhausen zwei Platzwunden am Kopf zugezogen, die der Papa in den Katakomben der Hüttenberger Sporthalle versorgte und nähte. Szenen aus dem Film „Projekt Gold“ kamen einem in den Sinn: Hier war es Oliver Roggisch, der im Verlauf eines Spiels in der Kabine ähnlich versorgt wurde.

Die 2. Hälfte war so ausgeglichen und hochwertig wie die erste Hälfte. Die Hüttenberger vermochten es noch einmal (19:18, 38. Minute) in Führung zu gehen, konnten sich aber nicht mehr absetzen. Die Löwen stemmten sich mit allem was sie hatten gegen die drängenden Mittelhessen - letztendlich erfolgreich. Am Ende stand ein 27:28 für die Gäste auf der Anzeigentafel. Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf entsprochen. Im Hinspiel waren die Schützlinge von Arno Jung tatsächlich leicht unterlegen gewesen. In diesem Spiel aber: ein spielerisch mindestens gleichwertiger Gegner, körperlich deutlich unterlegen. Zunächst war die Enttäuschung groß, aber rückblickend können alle, die dieses Fest ermöglicht haben, sehr zufrieden sein. U17-Nationaltrainer Carsten Klavehn attestierte Hüttenberg eine ordentliche Visitenkarte abgegeben zu haben und sah sie neben den 4 Halbfinalisten, die allesamt Internatsstrukturen aufweisen, und Magdeburg unter den Top 6 Teams in Deutschland.

Eine Ehrung ohne Urkunde, aber eine Bestätigung für den „Hüttenberger Weg“, die Arbeit von Arno Jung und seinem Team und nicht zuletzt für die engagierte Elternschaft.

Die Meister der Herzen sind (Tore Coburg/Tore Kronau Östringen): Henrik Naß, Simon Böhne (beide TW), Nicolai Martin, Konrad Stankewitz, Danny Rüpprich (1/2), Lukas Mikusch, Sven Knorz(-/3), Maximilian Kiethe(2/2), Niklas Fischer(1/-), Paul Bährens(1/1), Kaspar Krauhausen (6/-), Frederick Lins (4/1), Merlin Fuß (5/9), Malvin Werth (3/9).


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